Mathe-Lerntipps
28.10.2011
Mathe ist vielen Schülern ein verhasstes Fach. Doch wie bei so vielem gilt auch für Mathe: Wer es erst mal verstanden und verinnerlicht hat, für den ist es gar nicht mehr so schlimm.
Vielleicht können dir ja die Tipps des Schweizer Mathematiklehrers André Mössner weiterhelfen. Er hat eine Struktur erarbeitet, wie Schüler einfacher Mathe lernen können. Laut ihm ist es nicht ausreichend, eine Formel ein einziges Mal verstanden zu haben. So vergleicht der Pädagoge auch Mathematik mit Tennis: "Es reicht nicht, beim Tennisspielen einmal zugeschaut zu haben, um es mit einem Tennisprofi aufzunehmen – so ähnlich geht das auch mit dem Mathelernen“.
Hier seine Tipps:
1. Irrtümer vermeiden und drei Schritte einhalten
Vom Verstehen geht’s über das Wissen zum Können.
Keiner kommt laut dem Schweizer Pädagogen darum herum diese drei Schritte einzuhalten. Ohne grundlegendes Verständnis läuft schon mal gar nichts, doch musst du es auch wissen und können. Und Können erreicht man erst, wenn man so lange geübt hat, bis der Rechenweg zum Automatismus geworden ist.
2. Vom Verstehen zum Wissen
Die ersten Probleme treten logisch bereits am Anfang auf. Wenn das mit dem Verstehen manchmal bloß ein wenig einfacher wäre: Aufgaben, Formeln und Rechenwege wollen oft einfach nicht in den Kopf. Zwar kannst du versuchen sie auswendig zu lernen, aber spätestens wenn du z.B. die Formel anwenden musst, werden Schwierigkeiten auftauchen. Am besten ist deshalb du frägst so lange nach, bis du es wirklich verstanden hast. Außerdem gilt wie für alle anderen Fächer auch: Im Unterricht gut zuhören, mitschreiben und überlegen, warum Rechenwege so ablaufen und nicht anders. Wenn du dann noch deine Mitschrift zuhause mit deinen Eltern, Geschwistern oder Freunden anschaust und durchgehst, dann profitierst du noch mehr davon und merkst auch schnell, wenn du bei etwas besser nochmals nachfragen solltest.
3. Vom Wissen zum Können
Wenn du einen Rechenweg oder eine Formel verstanden hast, dann kannst du sie dir auch wieder selbst herleiten. Doch nochmals besser ist, diese ganz einfach zu wissen. Dies gelingt mit aktivem Lernen. Klappe einfach mal dein Buch oder Heft zu und schreibe alles auf, was dir noch zum Lerninhalt einfällt. Manchen hilft es auch mit einer Lernkartei zu lernen; dabei werden Lernkärtchen verwendet, auf deren Vorderseite die Frage und auf der Rückseite die Antwort steht. Wieder andere fassen den Stoff zusammen, lassen sich abfragen oder arbeiten mit Mindmaps. Mit solchen Methoden kannst du dir eine gute Grundlage schaffen um dir Fakten, Formeln, Zusammenhänge und Rechenwege zu merken.
4. Jetzt kommt das Können
Wie beim Autofahren, bist du auch in Mathe erst reif für die Prüfung, wenn du es wirklich kannst. Du fragst dich wie du zu diesem Können kommst? In diesem Fall gilt der alte Spruch „Übung macht den Meister“. Auch wenn es noch so abgedroschen klingt, es stimmt ganz einfach. Je mehr Übung, desto klarer werden Zusammenhänge und desto mehr musst du gar nicht mehr nachdenken, ob zum Beispiel eins plus eins zwei ergibt. Natürlich fallen einfache Beispiele leichter und wenn es schwieriger wird, müssen sogar Matheasse mehr Zeit investieren. Doch es lohnt sich, denn was du erst einmal richtig kannst, das vergisst du nicht mehr!
Schau dir doch auch den Artikel "
Sind Jungs wirklich besser in Mathe?" an!
Quelle:
www.macfunktion.ch
@wolgi
28.10.2011 10:27
Weil Mathematik eben eines der verhassten Fächer ist... wer allerdings weiß, wie es sich leichter lernen lässt, bekommt hoffentlich nicht nur bessere Noten, sondern hat auch mehr Spaß an Mathe...
...schun wieder mathes???
28.10.2011 09:32
..wieso will uns bank4fun unbedingt damn boring mathe schmockhoft mochn? *dagegen*