Diverses-Artikel
Vielleicht kommt euch folgende Situation bekannt vor:
Ihr entschließt euch, so wie ich vor einiger Zeit, intensiver Sport zu betreiben. Als Flachland-Tiroler bietet sich natürlich Radfahren als erstes an. Voller Entschlossenheit und Tatendrang setzt ihr euch, auf euer Fahrrad (das Produktionsdatum des Fahrrades ist aufgrund des starken Rostes nicht mehr zu erkennen). Ganz normal gekleidet begebt ihr euch Richtung Fahrradweg. Schon nach kurzer Zeit aber fühlt ihr euch wie Idioten - Idioten aus dem Mittelalter - da euch nur Radfahrer in voller Kampfausrüstung, gesponsert von Kopf bis Fuß, begegnen. Ihr glaubt, ihr seid mitten im Giro d’Italia oder der Tour de France gelandet, aber dem ist nicht so. Schafft ihr es, trotz stark gekränktem Ego, noch eine halbe Stunde weiter zu treten, werden euch auch weiterhin nur „Profis“ begegnen. Im farblich abgestimmten Outfit, passend zur Fahrradfarbe wohlgemerkt, preschen sie an euch vorbei, ohne zu klingeln, geschweige denn den Kopf zu heben - fixiert und besessen davon eine neue Bestzeit aufzustellen.
Unglückstag oder alles nur Aberglaube?
An einem Freitag der zufälligerweise auf einen 13. fällt, seien wir mal ganz ehrlich, ist wohl jedem ein bisschen mulmig zumute? Aber wieso eigentlich? Wie entstand denn die Angst vor dem vermeintlichen Unglückstag?
Diese Situation kennt jeder: Wir fassen die allerbesten Vorsätze, um sie kurz darauf nicht nur zu brechen, sondern scheinbar ganz und gar zu vergessen. Was ist also dran an den guten Vorsätzen? Sind sie ganz einfach zum Scheitern verurteilt oder kann es sogar gelingen sie in die Tat umzusetzen?
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