Cantina Roots
Off-Beat-Rhythmen mit wummernden Basslines, überzeugenden Vocals, coolen Bläsern und digitalen, hypnotischen Dub-Atmosphären, vermischt mit etwas Ska, Funk, Folk und Rock - so ungefähr lässt sich die Musik der sieben Jungs und Mädels aus der Alpenstadt Bozen grob beschreiben. Keine simplen Reggae-Kopien und keine Rasta-Klischees, sondern engagierte und tiefgründige Lyrics auf grooviger musikalischer Basis...
Jedenfalls kann man bei einer Live-Performance leicht ins Schwitzen geraten, wenn man erst einmal begonnen hat, das Tanzbein zum Sound der Cantina Roots zu schwingen...
Vor zwei Jahren erschien ihre erste (selbstproduzierte) CD ‚ „Brace“ (auf deutsch ‚“Glut“). Davon gibt’s ganze drei Songs im MP3-Format auf der Webseite der Band downzuloaden. Auf kleinen Bühnen (der Rekord liegt bei neun Mann auf drei Quadratmetern) und großen Stages - unter anderem mit Persönlichkeiten wie der jamaikanischen Kultband „The Wailers“ (Mit der Reggae Kultfigur Bob Marley spielte), den Rootsreggae-Veteranen „Vitamin X“, dem King of Dancehall „Yellowman“ und dem Basken „Tonino Carotone & Arpioni“ – hatten die Cantina Roots die Gelegenheit, das Publikum von ihrer Sache zu überzeugen.
Sowohl bei Auftritten im eigenen Land (vom nördlichsten Bruneck bis hin auf die mediterrane Insel „Isola di Ventotene“ nahe Neapel), als auch im Ausland (Innsbruck, Villach - Österreich, Dresden - Deutschland, Zagreb und Pula - Kroatien) konnte man sehr positive Kritiken ernten und so manche Räumlichkeiten in Tanztempel verwandeln. Die Freude am Musikmachen, die Nähe, der direkte Kontakt zum Publikum und die zum Tanzen einladenden Rhythmen sind kennzeichnend für die Live-Auftritte der Band.
Von einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit „MC Professa“ von der österreichischen Hip Hop Combo „Iriepathie“ zeugt der Song „Irievibrations“: dieser ist auf dem im Februar 2003 erschienenen Iriepathie-Album‚ „Zu viele Fragen für zu wenig Antworten“ verewigt worden (und auf dem Reggae-Sampler „Rubadub Dancehall“ des österreichischen Indie-Labels Ixtuhlu); ein Stück, das beim österreichischen Alternativ-Radiosender FM4 übrigens zu den meistgespieltesten Reggae-Tracks des Jahres 2003 zählte...
Auch ein Produkt der Zusammenarbeit von Cantina Roots mit dem senegalesischen Sänger und Percussionisten Abdoulaye N´Diaye gibt’s mit dem Track „Cercando“ auf der eigenen CD bzw. auf dem Sampler “BZ under the Ground“ zu hören.