Sex und Drogen ...
28.08.2007
... damit sind natürlich Alkohol, Nikotin, Tabletten und alle anderen Substanzen gemeint, die die Psyche beeinflussen. Alle Drogen können die Erektion stören und sich so auf das Sexualleben negativ auswirken. Obwohl man oft anderes hört und glaubt, gehören auch stimulierende Substanzen in diese Liste.
Wegen ihrer Wirkung auf den Körper und auf die mentale Ebene, können alle Drogen unerwünschte Nebenwirkungen auf die Sexualität haben. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.
Als erstes nehmen wir eine der am meisten verbreiteten Substanzen unter die Lupe, Alkohol.
Die Wirkung dieser Substanz hängt von der eingenommenen Menge ab. Alkohol nimmt dem Menschen viele Hemmungen und steigert somit auch die Sexuelle Lust. Wenn dann aber erzählt wird, dass Alkohol die sexuelle Leistung genau so steigert wie die Lust, dann kann man davon ausgehen, dass derjenige, der das erzählt „gesoffen“ hat und hemmungslos übertreibt! In Wirklichkeit verschlechtert Alkohol unweigerlich die männliche Potenz. Wenn man genauer überlegt, fällt es schwer zu glauben, dass ein Mensch, der kaum stehen kann und mit Mühe und Not redet, im Bett viel besser sein kann.
Das aufputschende Substanzen Highlights beim Sex garantieren ist auch ein Irrglaube. Kokain, Amphetamin und Amphetamin Derivate, wie Ecstasy wirken gefäßverengend, das heißt anders ausgedrückt, dass weniger Blut in die Organe fließt, also auch in die Schwellkörper des Penis. Somit ist die Aufrichtung des Gliedes erschwert oder sie gelingt nicht vollständig.
Opiate wie Heroin, Methadon und Morphin haben eine beruhigende Wirkung, sie geben ein Gefühl der Geborgenheit und des Friedens in einer heilen Welt, wo Sorgen, Stress und Ängste anscheinend verschwinden. Diese Substanzen verursachen gleichzeitig ein Sinken der Libido, also wird Sex uninteressant und es regt sich überhaupt nichts mehr.
Halluzinogene haben eine bizzarre und unvorhersebare Wirkung auf die Psyche.
Sie verursachen ausgeprägte Veränderungen der visuellen, akustischen und haptischen Wahrnehmung. Dieser Zustand kann Verwirrung und Ängste auslösen, die dann zu einer vorzeitigen Ejakulation führen oder eine Erektion unmöglich machen.
Wenn illegale Drogen Verkauft werden, versprechen in der Regel alle Dealer super- tolle sexuelle Leistungen. In der Wirklichkeit stimmt das Gegenteil, und das trifft auch auf legale Drogen zu, wie Nikotin und Alkohol.
Das Rezept, um sexuelle Probleme zu lösen, die von einem Drogenmissbrauch verursacht werden, ist einfach. Wenn die Abstinenz nicht möglich ist eine Reduktion empfehlenswert, um dem Körper und dem Gehirn die Chance zu geben sich zu erholen.