Family Artikel
Eltern lieben ihre Kinder, Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Sicherlich hast auch du das schon öfters gehört. Über das, was das Beste ist, haben viele Eltern von vorne herein eine genaue Vorstellung. Viele haben den Lebensweg ihrer Kinder schon vorgezeichnet und verfolgen ihn konsequent. Sie wählen eine bestimmte Schule für ihre Kinder aus, entscheiden, welche Lehre sie machen oder wo sie was studieren sollen. Sie schicken ihre Kinder zum Klavier- und nicht zum Geigenunterricht, schreiben sie in den Skiclub und nicht in den Hockeyverein ein. Eltern finden es wichtig, dass ihre Kinder Markenkleidung tragen, und gut, wenn die Freunde ihrer Kinder dieselbe Sprache sprechen. Kurz gesagt: es gibt eine ganze Menge von Dingen, die Eltern wichtig, richtig, gut oder schlecht finden.
Deine Eltern machen im Umgang mit dir wahrscheinlich 30 Fehler pro Tag. Das macht sie deswegen aber nicht schlechter. Genauso wenig wie du durch deine Fehler ein schlechterer Mensch wirst. Wir sind Menschen mit Gefühlen und Gedanken und keine perfekten Roboter. Die Verantwortung deiner Eltern ist es, respektvoll und liebevoll mit dir umzugehen. Das ist aber nicht immer einfach.
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?!" Das denken sich wohl viele der so genannten Nesthocker. Sie wohnen auch dann noch unter einem Dach mit ihren Eltern, wenn sie schon studieren oder einer eigenen Arbeit nachgehen. In Italien und Spanien ist es nichts Ungewöhnliches, dass junge Menschen das traute Heim lange nicht verlassen - manchmal sogar bis zur Hochzeit. In nördlicheren Gebieten hingegen gelten die Hotel Mama Bewohner schon mal als verschroben, faul und unreif.
Einige der Nesthocker haben das Elternhaus nie verlassen, andere hingegen sind ausgezogen, dann aber wieder eingezogen. Einer deutschen Studie zufolge sind wenig gebildete Jugendliche aus bildungsfernen und ärmeren Familien am anhänglichsten.
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